eIDAS

HelloSign ist IVT-konform und damit für Unternehmen in allen EU-Mitgliedsstaaten eine praktikable Option für die elektronische Unterzeichnung von Online-Dokumenten.

Die neue Verordnung IVT regelt die elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Europäischen Binnenmarkt. Hierfür definiert sie drei Arten von elektronischen Signaturen (SES, AES, QES). Sie legt ein rechtliches Rahmenwerk für Menschen, Unternehmen (insbesondere kleine bis mittelgroße Unternehmen) und Behörden für den sicheren Zugriff auf Dienste und die digitale Durchführung von Transaktionen in allen EU-Mitgliedsstaaten fest.

Die IVT trat am 17. September 2014 in Kraft und wird seit 1. Juli 2016 angewendet. Durch diese Verordnung wurde die Richtlinie 1999/93/EG zu elektronischen Signaturen, eine EU-Richtlinie über die Nutzung von E-Signaturen in elektronischen Verträgen innerhalb der EU, aufgehoben und ersetzt.

Standardmäßige elektronische Signatur

Bei einer standardmäßigen elektronischen Signatur (Standard Electronic Signature; SES) bestehen Daten in elektronischer Form, die logisch mit anderen Daten in elektronischer Form verknüpft sind (zum Beispiel ein Dokument), die vom Unterzeichner der elektronischen Daten zum Unterzeichnen des Dokuments verwendet werden. Viele elektronische Hilfsmittel, darunter Passwörter, PIN-Codes und gescannte Unterschriften, können als eine SES betrachtet werden.

Erweiterte elektronische Signatur

Eine erweiterte elektronische Signatur (Advanced Electronic Signature; AES) muss sicherstellen, dass Signaturen eindeutig mit dem Unterzeichner verbunden sind und diesen identifizieren können. Sie muss mithilfe von Daten zur Erstellung elektronischer Signaturen erstellt werden, die der Unterzeichner mit einem hohen Maß an Sicherheit unter seiner alleinigen Kontrolle verwenden kann.

Qualifizierte elektronische Signatur

Eine qualifizierte elektronische Signatur (Qualified Electronic Signature; QES) ist eine strengere Form der AES und die einzige Signaturart, der Rechtskraft einer handschriftlichen Unterschrift zugeschrieben wird. Es handelt sich dabei um eine erweiterte elektronische Signatur mit einem qualifizierten digitalen Zertifikat, das von einem qualifizierten Gerät zur Erstellung einer elektronischen Signatur (QSCD) erstellt wird. Das QSCD muss von einem qualifizierten EU Trust Service Provider (Vertrauensdiensteanbieter; TSP) ausgestellt werden, der auf der EU-Vertrauensliste (EU Trusted List; ETL) steht.

Haftungsausschluss: Diese Mitteilung dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Sie soll Unternehmen dabei helfen, das rechtliche Rahmenwerk zu verstehen, auf dem die Rechtsgültigkeit elektronischer Signaturen beruht. Hierbei handelt es sich um keine Rechtsberatung und diese Information sollte nicht als Ersatz für eine professionelle Rechtsberatung herangezogen werden. Wenden Sie sich an einen zugelassenen Rechtsanwalt, um eine rechtliche Beratung oder juristische Vertretung in Anspruch zu nehmen.